Projektstellen

Lebensort für ein Kind
Projektstellen sind eine differenzierte Unterbringungsform der stationären Jugendhilfe, in denen pädagogisch ausgebildete Fachkräfte ein Kind oder einen Jugendlichen im eigenen Wohnraum betreuen (1:1 Betreuung). Die Kinder und Jugendlichen erleben in dieser familienähnlichen Lebensform, Schutz, Sicherheit, Nähe und Zuwendung aber auch Reflektion und Auseinandersetzung.
Die Projektstelle mit ihren stabilen gleichbleibenden Bezugspersonen ermöglicht somit intensives und kontinuierliches pädagogisches Arbeiten. Erst die kontinuierlichen Beziehungen ermöglichen ein nachhaltiges, soziales Lernen.
Rechtsgrundlage
Rechtliche Grundlage der stationären Erziehungshilfe sind §§ 27 in Verbindung mit §§ 34 oder 35a SGB VIII.
Bei Vorliegen der Voraussetzungen nehmen wir junge Menschen auch nach SGB XII auf.
Zielgruppe
Dieses Angebot richtet sich insbesondere an jungen Menschen, die aufgrund ihres besonderen Bedarfes weder in ihrer Herkunftsfamilie noch in einem Gruppenkontext oder einer Erziehungsstelle betreut werden können.
Aufgenommen werden Mädchen und Jungen im Alter von 0 – 14 Jahren.
Bei Bedarf bieten wir Plätze für jungen Menschen mit seelischer Behinderung oder von seelischer Behinderung bedrohter Kinder und Jugendlicher gemäß §35a SGB VIII an.
Lage
Die Projektstellen liegen dezentral um den Standort der Einrichtung im Nordwesten Deutschlands in ländlicher und reizarmer Umgebung, immer mit der Nähe zum Meer.
Es besteht eine sehr gute soziale Infrastruktur mit räumlicher Anbindung an Kindergärten, Grundschulen, weiterführende Schulen (Haupt-, Real-, Oberschulen, Gymnasien) Gesamtschulen, Förderschulen mit den Schwerpunkten Lernen, emotionale und soziale Entwicklung, geistige Entwicklung, körperliche und motorische Entwicklung, sowie berufsbildende Schulen.
Der Nordwesten bietet umfangreiche Freizeitmöglichkeiten von naturnahen Aktivitäten bis hin zu kulturellen Veranstaltungen jeglicher Art.
Einkaufsmöglichkeiten, Ärzte und Apotheken sind umfangreich vorhanden.
Es besteht eine sehr gute Zusammenarbeit mit der KJP Wilhelmshaven und traumatherapeutisch arbeitenden Facharztpraxen in der Region.
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